Notebook abgeraucht!
Der Titel ist wörtlich zu nehmen und bedeutet, dass es mal wieder Probleme geben wird, euch regelmäßig mit neuen Blogeinträgen zu versorgen. Wen die Geschichte zum vorzeitigen Ableben meines Notebooks interessiert, bitte weiterlesen.
Vorgeschichte
Anfang diesen Jahres war bereits die Netzbuchse am Gerät ausgefallen sodass ich keine Energieversorgung mehr am Computer hatte. Glücklicherweise bietet Fujitsu-Siemens einen “Collect und return” Service an, bei dem das Teil direkt bei mir zu Hause abgeholt und mir nach vollendeter Reparatur wieder gebracht werden soll. Dummerweise wurde mir vorher nicht mitgeteilt, dass der Zeitraum zwischen Abholen und wieder bringen 5 Wochen betragen sollte. Soweit so gut.
Nach abgesessener Wartezeit kam das Gerät frisch gereinigt und wieder funktionierend auf eben beschriebenem Wege zu mir. Mich wunderte gleich, dass der Netzstecker nicht gerade, sondern nur leicht schief ziemlich krumm in die Buchse passte. Dass etwas nicht stimmen musste war klar, als ich vor wenigen Tagen in der Beschreibung nachlas, dass mein Computer auch ohne Akku betreibbar sein sollte, um bei ständigem Netzbetrieb selbigen zu schonen. Gleich ausprobiert, ging mein Laptop erst garnicht an, bei weiteren Versuchen ca. nach 30 Sekunden ohne Vorwarnung wieder aus.
Feuer, oder nur Rauch?
Gestern Abend schließlich erste Anzeichen von Problemen, als das Gerät ohne Vorwarnung einfach ausging. Wieder angeschaltet machte sich leichter Platik-schmor-geruch bemerkbar, kurz danach in Verbindung mit weißem Qualm, der aus der Netzbuchse stieg. Schnell den Stecker gezogen, gelüftet und mich auf weitere 5 Wochen ohne Arbeitsgerät gefreut vorbereitet.
Nun noch einige Dankesworte an die Vertragswerkstatt “Bitronic”
Danke Bitronic…
- …für eine schlecht ausgeführte Reparatur die jetzt meine Daten gefährdet.
- …für schlechten Support, der Tage braucht um eine Mail zu beantworten.
- …für weitere Wochen ohne Arbeitsgerät.
- …für weitere Wochen ohne Internet, was für mich als “Internet-affinen” ;-) ein Problem ist
Mich würde mal interessieren, wie freiberufliche Webdesigner, die von der Computerarbeit leben, auf solch eine Situation reagieren, bzw. wie sie gerüstet sind um Zeitausfälle bedingt durch technische Probleme zu vermeiden. Bitte kommentieren.
schrieb am 25. Juni 2008
Huhu
gerade wenn man beruflich davon abhängig ist, lohnt sich in meinen Augen ein Rechner mit entsprechendem Service. Siehe IBm/Lenovo, auch die haben zwar sicherlich ihre Schwächen, aber, gegen Aufpreis, 4 Jahre Service am nächsten Arbeitstag vor Ort inklusive Protection Plan hat was für sich. Am nächsten Arbeitstag ist ein Techniker bei dir, weltweit, und repariert das Ding, hat also ne grosse Kiste Ersatzteile dabei. Ist das Gerät ganz kaputt aufgrund eines Unfalles etc. bekommst du durch den Thinkpad Protection Plan ein gleichwertiges Gerät direkt von IBM/Lenovo, natürlich nur wenn kein Vorsatz etc. vorliegt. Genaueres kann man bei denen auf der Webseite nachlesen. So große Probleme hatte ich mit meinem Thinkpad zwar noch nicht, aber als der Akku kaputt war, Hotline angerufen, am nächsten Tag stand ein Paketdienst mit einem neuen Akku vor der Tür und hat den alten mitgenommen. Den Akku kann man ja logischerweise selber wechseln, dafür muss ja kein Techniker kommen.
Just my two cents..
schrieb am 26. Juni 2008
Das ist schonmal eine gute Idee mit dem Service. Weiß auch erst seit kurzem, dass es sowas gibt und werde es bei meinem nächsten Kauf sicher berücksichtigen. Danke für den Tipp!