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	<title>Dead-Pixel.de - Webdesign Weblog &#187; Bafög</title>
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	<description>Weblog und Portfolio von Moritz Gießmann</description>
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		<title>Baf&#246;g 2006/2007</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 16:34:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist ein Erfahrungsbericht, in dem ich auf alle m&#246;glichen und vor allem unm&#246;glichen Aspekte der Beantragung vom BAf&#246;G (Bundesausbildungsf&#246;rderungsgesetz, mit dem K&#252;rzel BAf&#246;G wird umgangssprachlich auch die F&#246;rderung bezeichnet, die sich aus dem Gesetz ergibt.) und die ganzen Amtsg&#228;nge und weitere Seltsamkeiten einen Fokus setzen m&#246;chte. Es war einmal ein kleiner Student, der nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein Erfahrungsbericht, in dem ich auf  alle m&#246;glichen und vor allem unm&#246;glichen  Aspekte der Beantragung vom <span>BAf&#246;G</span> (Bundesausbildungsf&#246;rderungsgesetz, mit dem K&#252;rzel BAf&#246;G wird umgangssprachlich auch die F&#246;rderung bezeichnet, die sich aus dem Gesetz ergibt.) und die ganzen Amtsg&#228;nge und weitere Seltsamkeiten einen Fokus setzen m&#246;chte.<br />
<img src="http://web164.srv6.sysproserver.de/wordpress/wp-content/uploads/schreibtisch-px.jpg" alt="Durcheinander" title="Bild von www.pixelio.de" /> Es war einmal ein kleiner Student, der nicht viel Geld hatte und nicht aus reichem Haus stammte. Dieser kleine Student hatte das Gl&#252;ck in Deutschland zu wohnen, wo kleine Studenten wie er, in den Genuss einer staatlichen finanziellen F&#246;rderung kommen konnten um das Studium zu erleichtern. Das freute den kleinen Studenten sehr. Als er also am Anfang seines Studiums der Digitalen Medien sich zum hiesigen BAf&#246;G Amt begab, traf er auf eine freundliche Sachbearbeiterin  die ihm dabei half die f&#252;nf mehrseitigen Antragsformulare mit den entsprechenden intimen Angaben zu f&#252;llen, sodass diesem Antrag kurz darauf (im Oktober gestellt, im Dezember bewilligt) stattgegeben wurde und er einen kleinen Beitrag zum Leben erhielt. Das fand der kleine Student gut.</p>
<h4>Neues Studium</h4>
<p>Nach einer kurzen Zeit aber bemerkte er, dass ihm das Studium der digitalen Medien nicht so sehr gefiel und nicht seinen Neigungen entsprach. Also beschloss er an eine andere Hochschule zu gehen und im «Lehramt, Grund- und Hauptschule» sein Gl&#252;ck zu finden. Ihm war klar, dass er seinen BAf&#246;G Antrag erneut stellen musste. So stand er also ein Jahr sp&#228;ter, wieder im Oktober an einem anderen BAf&#246;G Amt. Hier war die Sachbearbeiterin nicht ganz so nett, wie beim ersten Mal, aber trotzdem sehr hilfreich beim Kampf gegen die Formulare. Es war n&#228;mlich dieses Mal um einiges schwieriger als beim ersten mal, da ein Fachrichtungswechsel besondere extra Formulare verlangt. Das schreckte den kleinen Studenten jedoch nicht ab und er st&#252;rzte sich abermals ins Kampfget&#252;mmel. Nach gewonnener Schlacht, lie&#223; er sich noch sagen, dass sein Antrag wieder etwa  sechs bis acht Wochen brauchen w&#252;rde, bis er genehmigt sei.</p>
<h4>Warten Warten Warten&#8230;</h4>
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<p>Das sa&#223; er nun der kleine Student und wartete und wartete. Nach sechs Wochen ward noch keine Antwort in Sicht aber er wartete geduldig weiter. Auch nach acht Wochen kam kein Lebenszeichen vom Amt. Als ihm nach zehn Wochen seine Reserven ausgingen und er weder Geld f&#252;r die Miete im Studentenwohnheim noch f&#252;r etwas zu Essen hatte, fasste er sich ein Herz und schrieb eine E-Mail an das Baf&#246;g Amt. In der elften Woche nach dem Antrag bekam er endlich eine Antwort. Er &#246;ffnete mit gro&#223;er Freude den ihm zugesandten Brief. Er las ihn die ersten Zeilen und freute sich «Ihrem Antrag vom&#8230;. stimmen wir zu&#8230;». Doch er freute sich zu fr&#252;h, denn ganz unten auf dem Brief stand noch eine kurze Nachricht, dass man sich noch nicht einig sei, wie viel er bekommen solle und deshalb noch keine Zahlung erfolgen k&#246;nne. Das &#228;rgerte den kleinen Studenten so sehr, dass wenn er Rumpelstilzchen gehei&#223;en h&#228;tte, er sich auf der Stelle selbst in zwei Teile zerrissen h&#228;tte.<br />
Noch in der elften Woche bekam er von seiner Familie ein wenig Geld geschickt, das ihm aus den schlimmsten N&#246;ten helfen konnte.</p>
<p>Da sitzt er nun der kleine Student und wartet auf sein BAf&#246;G&#8230;</p>
<p>Und wenn er nicht gestorben ist, dann wartet er noch heute.</p>
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